
Unsere Zeit mit Skippy. 
Habe lange überlegt,ob ich die Geschichte schreiben soll,es war sehr traurig.Aber so ist das Leben.

Das war Skippy,bei uns hat er
immer seinen Sommerurlaub verbracht
.Viele Jahre kam er zu uns,wir haben
uns schon immer gefreut,
wenn die Sommerferien begannen.Denn dann war für uns Skippy Zeit.
Seine Familie fuhr in Urlaub und wir haben immer gern auf ihn geachtet.
Skippy brachte viel Spaß mit.
Marianne brachte ihn immer zu uns,er hatte einen sehr großen Käfig
mit allerhand gedöhne,alles was ein Kaninchenherz höher schlagen ließ.
Er kam immer auf unseren Balkon der ist schön groß, so das er auch
nach herzenslust herumtollen konnte,denn in der Wohnung hätten
wir ihn nicht frei rumlaufen lassen können,weil er alles angenagt hätte.
In der Balkontür hat Klaus eine Plasticwand ca. 6o cm hoch eingebaut,
so das er nicht rein konnte.
Klaus setzte sich zu Skippy und spielte mit ihm,darüber hat er sich immer
wieder gefreut,man merkte es Skippy an,er tollte richtig doll rum,war
immer in Bewegung,ließ sich aber auch auf den Arm nehmen,er
war ein Schmusetier.
Dann war es soweit,Skippy kam auf Besuch,alles wurde wieder für ihn
hergerichtet,
so das er sich wohl fühlte.
Er fand es gut,denn sofort tollte er wieder in Skippy Manier rum.
Wir holten immer frisches Grün,Kohlrabiblätter und Möhrengrün,
das aß er am liebsten.
Trockenfutter war nicht so sein Ding,außer ein paar Leckerchen.
Ich denke er genoß die Zeit bei uns,spielte und war zufrieden.
Dann am vorletzten Tag seiner Ferien,vormittags war noch alles
wie immer,Sabrina war zu Besuch und spielte auch mit ihm.Dann
am späten Nachmittag wurde Skippy ruhig,
für unsere Begriffe zu ruhig,er aß auch nicht,haben es mit allen
Leckerchen versucht.
Klaus nahm ihn auf den Arm und er kuschelte sich richtig rein,
als wenn er Wärme suchte.
Das hatten wir noch nicht erlebt,es kam uns spanisch vor.
Wie immer wenn was passiert ist es am Wochenende,
es war Samstag.
Wir beschlossen einen Tierarzt anzurufen,die in der Nähe
ansässig waren,waren nicht zu erreichen,Also den Notarzt,
ich rief an:Es war eine Ärztin,die Praxis war etwa 22 km entfernt.
Sie gab uns den telefonischen Rat,es mit Pfefferminztee zu
versuchen,es wäre wohl was mit dem Magen,langsam ein paar
Tropfen einflößen.
Ich habe es sofort gemacht,Klaus nahm ihn auf den Schoß,
er blieb ganz ruhig liegen
und hat tatsächlich ein paar Tropfen geschluckt,Klaus
streichelte ihn zärtlich.Er wurde nicht munterer,also rief ich die
Ärztin wieder an.Sie meinte dann,kommen sie vorbei.
Ich ließ mir den Weg beschreiben,Klaus setzte Skippy in seine
Transportkiste,während ich noch mit der Ärztin sprach,
schlief Skippy in seiner Kiste für immer ein.Ich weinte
und die Ärztin versuchte mich zu trösten.Ich konnte nur noch
den Höhrer auflegen.
Am anderen Tag kam seine Familie aus dem Urlaub zurück,
hätte er nicht noch einen Tag warten können,habe ich mir immer
gesagt.
Aber so ist das Leben
Skippy bekam ein schönes Grab im Garten seiner Leute,
unser aller Trost war,
Er hatte ein gutes Hasenleben,zehn Jahre alt ist er geworden
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